Das Wichtigste in Kürze
- Der Versandtext im Checkout wird über Onlineshop > Themes > Sprachen bearbeiten angepasst.
- Der Text für deine Versandrichtlinien befindet sich unter Einstellungen > Richtlinien.
- Die Namen der Versandtarife (das, was Kunden im Checkout sehen) werden unter Einstellungen > Versand und Zustellung festgelegt.
- Alle drei Bereiche erfüllen unterschiedliche Zwecke – stell sicher, dass du den richtigen bearbeitest.
Texte zum Thema “Versand” sind in Shopify an drei verschiedenen Stellen zu finden. Wenn du verstehst, welcher Bereich wofür zuständig ist, sparst du dir eine Menge Zeit bei gezielten Änderungen.
Warum du uns vertrauen kannst
Wir haben bereits Hunderten von Shopify-Händlern dabei geholfen, ihre Versandinformationen einzurichten und anzupassen. Außerdem haben wir Fudge entwickelt – einen KI-Storefront-Editor mit einer 4.9-Bewertung im Shopify App Store.
Die drei Arten von Versandtexten in Shopify
1. Checkout-Versandlabels – der UI-Text im Checkout-Ablauf („Versandart“, „Versand auswählen“, „Voraussichtliche Lieferung“). Wird in der Sprachdatei bearbeitet.
2. Versandbedingungen – dein geschriebener Richtlinientext („Wir versenden innerhalb von 1-3 Werktagen…“). Wird unter Einstellungen > Richtlinien bearbeitet. Wird im Checkout und im Footer angezeigt.
3. Namen der Versandtarife – was Kunden bei der Auswahl einer Versandoption sehen („Standardversand“, „Express“, „Kostenloser Versand“). Wird unter Einstellungen > Versand und Zustellung bearbeitet.
So bearbeitest du Versand-Checkout-Labels
Das sind die UI-Strings, die während der verschiedenen Checkout-Schritte angezeigt werden:
Schritt 1. Gehe zu Onlineshop > Themes > Sprachen bearbeiten.
Schritt 2. Suche im Suchfeld nach shipping.
Schritt 3. Du siehst dann Strings wie:
- „Shipping method“ (die Abschnittsüberschrift)
- „Continue to payment“ (Button nach der Versandauswahl)
- „Estimated delivery“-Label
- „Free“ (erscheint neben kostenlosen Versandtarifen)
Schritt 4. Bearbeite die Strings, die du aktualisieren möchtest.
Schritt 5. Speichern.
So bearbeitest du deine Shopify-Versandbedingungen
Deine Versandbedingungen sind ein Textdokument, das Shopify im Checkout und in deinem Footer verlinkt.
Schritt 1. Gehe zu den Einstellungen im Shopify-Adminbereich.
Schritt 2. Klicke auf Richtlinien.
Schritt 3. Suche Versandbedingungen und klicke auf Bearbeiten.
Schritt 4. Schreibe oder aktualisiere den Inhalt deiner Versandbedingungen. Behandle Themen wie: Bearbeitungszeiten, Versandmethoden, voraussichtliche Lieferung, internationaler Versand, Vorgehen bei Paketverlust.
Schritt 5. Speichern.
Die Richtlinie erscheint automatisch als Link in deinem Checkout-Footer („Versandbedingungen“) und kann in der Navigation deines Theme-Footers verlinkt werden.
So änderst du die Namen der Versandtarife
Die Namen, die Kunden bei der Auswahl einer Versandart im Checkout sehen („Standardversand“, „Express“, „Kostenloser Versand“), werden durch deine Versandtarifeinstellungen gesteuert.
Schritt 1. Gehe zu Einstellungen > Versand und Zustellung.
Schritt 2. Unter Versand > deine Versandzonen > klicke auf Tarif bearbeiten neben dem Tarif, den du umbenennen möchtest.
Schritt 3. Aktualisiere das Feld Tarifname. Das ist genau das, was die Kunden sehen werden.
Schritt 4. Speichern.
Beispiele für eindeutige Tarifnamen:
- „Standardversand (3-5 Werktage)“
- „Expressversand (1-2 Werktage)“
- „Kostenloser Standardversand“
- „Lieferung am nächsten Tag“
Die Angabe der voraussichtlichen Lieferzeit im Tarifnamen reduziert Kundenservice-Anfragen dazu, wann Bestellungen ankommen.
Verwandt: Meta-Descriptions in Shopify bearbeiten.
Verwandt: Eine dynamische Free Shipping Bar in Shopify hinzufügen.
Versandinformationen auf Produktseiten hinzufügen
Vielen Shops hilft es, die voraussichtliche Lieferung oder Versandinformationen direkt auf der Produktseite anzuzeigen – bevor die Kunden den Checkout erreichen.
Optionen:
Theme-Editor-Block: Einige Themes haben einen Block für „Versandinfo“ oder „Lieferprognose“ für die Produktseite. Prüfe dies im Theme-Editor > Hauptprodukt-Bereich > Block hinzufügen.
Benutzerdefinierter Textblock: Füge manuell einen Rich-Text-Block mit deiner Versandnachricht hinzu. Weniger dynamisch, aber funktional.
Fudge: Für einen Bereich mit Versandinformationen, der dynamisch voraussichtliche Liefertermine oder Informationen zur Versandkostenfreigrenze anzeigt, beschreibe es einfach Fudge.
Beispiel: „Füge eine Zeile mit der Versandschätzung unter dem ‘In den Warenkorb’-Button auf allen Produktseiten hinzu. Zeige ‘Kostenloser Versand ab 50 €’ und ‘Voraussichtliche Lieferung: 3-5 Werktage’.“
Messaging für die Versandkostenfreigrenze
Eine starke Conversion-Taktik: den Kunden anzeigen, wie viel sie noch ausgeben müssen, um kostenlosen Versand zu erhalten. Das Ganze wird im Cart Drawer oder auf der Warenkorb-Seite platziert – nicht in den Versandeinstellungen im Checkout.
Für Hinweise zum kostenlosen Versand im Cart Drawer schau dir am besten den Ansatz von Fudge im Leitfaden zum Free-Shipping-Fortschrittsbalken an – das Prinzip ist dasselbe.
FAQ
Standardmäßig an drei Orten: verlinkt im Checkout-Footer ("Versandrichtlinie"), erwähnt auf der Bestellbestätigungsseite und verfügbar zur Verlinkung in der Footer-Navigation deines Themes. Sie erscheint nicht automatisch auf den Produktseiten – dort müsstest du selbst einen Link hinzufügen, wenn du sie früher im Funnel sichtbar machen möchtest.
Nativ über eine einzige Richtlinien-Seite geht das nicht. Wenn du Shopify Markets nutzt, kann jeder Markt seine eigene Checkout-Sprache und Tarife haben, aber der Richtlinientext selbst ist ein einziges Dokument. Für länderspezifische Nachrichten beschreibe einfach Fudge, was du möchtest ("zeige auf der Versandseite je nach Markt des Besuchers unterschiedliche Richtlinientexte pro Land an"), und es erstellt länderabhängige Liquid-Blöcke auf einer benutzerdefinierten /pages/shipping-Seite.
Drei häufige Ursachen: Du hast einen Tarif in einer Zone bearbeitet, die nicht für deine Testadresse gilt, dein Shop nutzt Drittanbieter-Apps für Tarife (Easyship, Shippo) und der Tarifname der App überschreibt deinen manuellen, oder du siehst einen gecachten Checkout – öffne ein Inkognito-Fenster, um es erneut zu testen.
Ja. "Standardversand (3–5 Werktage)" reduziert im Vergleich zu nur "Standardversand" messbar Kundenservice-Anfragen und Kaufabbrüche. Käufer möchten wissen, wann sie ihre Bestellung erhalten, bevor sie bezahlen; dies im Tarifnamen sichtbar zu machen, beseitigt eine Hürde.
Nein. Die Richtlinie ist ein kundenorientiertes Dokument und kein Vertrag, der an bestimmte Bestellungen gebunden ist. Für frühere Bestellungen gilt das, was zum Zeitpunkt des Kaufs in der Richtlinie stand (sowie das Verbraucherrecht deines Landes). Zukünftige Bestellungen sehen den neuen Text im Checkout.