Das Wichtigste in Kürze
- Produkt-Tags können als Labels dienen, wenn dein Theme die Anzeige auf Produktseiten unterstützt.
- Metafelder bieten saubere, strukturierte Label-Daten, die über dynamische Quellen im Theme Editor angezeigt werden können.
- Für individuell platzierte und gestylte Labels (z. B. “Vegan”, “Handmade” mit Icons) kannst du Fudge nutzen.
- Labels stärken das Vertrauen und helfen Käufern, Produkte nach den für sie wichtigen Merkmalen zu filtern.
Individuelle Labels geben Käufern auf den ersten Blick direkten Kontext – “Vegan”, “Handmade”, “Versand heute”, “Limitierte Auflage”. Sie fungieren auf unübersichtlichen Kategorieseiten als kleine Vertrauenssignale und heben deine Produkte von anderen ab.
Warum Sie uns vertrauen können
Wir haben mit Hunderten von Shopify-Händlern an Produktseiten und Conversion-Elementen gearbeitet. Wir haben auch Fudge entwickelt – einen KI-Storefront-Editor mit einer 5.0-Bewertung im Shopify App Store.
Methode 1 – Produkt-Tags als Labels
Die einfachste Methode. Füge einem Produkt einen Tag hinzu, und Shopify (oder dein Theme) kann diesen visuell anzeigen.
Schritt 1. Öffne das Produkt im Admin-Bereich.
Schritt 2. Suche das Feld Tags in der rechten Seitenleiste.
Schritt 3. Füge deinen Label-Tag hinzu (z. B. „vegan“, „handmade“, „limited“).
Schritt 4. Speichern.
Schritt 5. Sieh dir die Produktseite an. Prüfe, ob dein Theme Tags an einer sichtbaren Stelle anzeigt.
Viele Themes zeigen Tags als anklickbare Pills oder Labels irgendwo auf der Produktseite oder in den Collection-Grid-Cards an. Wenn dein Theme das tut, ist Tagging alles, was du brauchst.
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Einschränkung: Das Erscheinungsbild wird vollständig vom Theme gesteuert. Du kannst die Position, die Farbe oder das Erscheinen eines Icons neben dem Label-Text nicht einfach kontrollieren.
So fügen Sie Tags zu Shopify-Produktseiten hinzu
Tags erscheinen je nach Theme an verschiedenen Stellen:
- Auf der Produktseite, meist unter dem Titel oder unter der Beschreibung
- Auf Kachel-Karten in Kollektionen, oft über das Produktbild gelegt
- In Suchergebnissen und Filter-Seitenleisten
Zum Testen: Fügen Sie einen Tag hinzu, speichern Sie und besuchen Sie die Produktseite sowie eine Kollektion, die das Produkt enthält. Suchen Sie nach dem Tag. Wenn er erscheint, merken Sie sich die Position – das ist das, was Ihr Theme nativ rendert.
Methode 2 – Produkt-Metafelder für strukturierte Labels
Für Labels, die über viele Produkte hinweg konsistent und strukturiert sein müssen, sind Metafelder die bessere Wahl.
Schritt 1. Gehe zu Einstellungen > Eigene Daten > Produkte > Definition hinzufügen.
Schritt 2. Erstelle eine Definition für jeden Label-Typ oder verwende ein einzelnes „Labels“-Feld, das eine Liste von Werten akzeptiert.
Zum Beispiel:
- Name: „Produktattribute“
- Typ: Liste von einzeiligem Text
- Werte: „Vegan“, „Handmade“, „Bio“
Schritt 3. Öffne jedes Produkt, scrolle zum Bereich Metafelder und wähle die entsprechenden Labels aus.
Schritt 4. Füge im Theme-Editor einen Block zur Produktseite hinzu und verbinde ihn über die Option „Dynamische Quelle“ mit diesem Metafeld.
Dadurch erhältst du strukturierte Daten, die in einem konsistenten Format in deinem gesamten Katalog angezeigt werden können.
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Methode 3 – Individuell gestaltete Labels mit Fudge
Wenn Sie Labels an einer bestimmten Position, mit Icons oder in einem speziellen visuellen Stil benötigen, den Ihr Theme nativ nicht unterstützt, kann Fudge dies für Sie bauen.
Beispiel-Prompts:
-
„Füge kleine pillenförmige Labels unter dem Produkttitel für alle Attribute im Produkt-Metafeld ‘attributes’ hinzu. Gestalte sie mit einem hellgrünen Hintergrund und einem kleinen Blatt-Icon für ‘Vegan’ und einem dunkelgrauen Hintergrund für ‘Limitiert’.“
-
„Zeige ‘Handgemacht in Deutschland’ als Textlabel mit einem kleinen Flaggen-Icon an, positioniert unter dem Preis auf der Produktseite, für Produkte mit dem Tag ‘handmade-de’.“
Fudge generiert den Liquid-Code als Entwurf. Sie prüfen ihn und veröffentlichen ihn, sobald alles passt.
Gute Label-Beispiele für verschiedene Shop-Typen
Beauty und Hautpflege: Vegan, Tierversuchsfrei, Parfümfrei, Dermatologisch getestet, Parabenfrei
Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel: Bio, Glutenfrei, Ohne Gentechnik, Keto-freundlich, Milchfrei
Bekleidung: Handgemacht, Fair Trade, Recycelte Materialien, Limitierte Auflage, Vorbestellung
Haushaltswaren: Hergestellt in Deutschland, Nachhaltig, 1% For the Planet, B-Corp
Labels vs. Badges – was ist der Unterschied?
Funktional ähnlich. Der Unterschied ist optisch:
- Badges werden über Produktbilder gelegt – klein, kontrastreich, in einer Ecke platziert.
- Labels erscheinen unter Titeln oder Preisen als Text- oder Pill-Elemente – weniger aufdringlich, eher informativ.
Beide signalisieren Produkteigenschaften. Verwende Badges für Dringlichkeit oder Statussignale. Verwende Labels für sachliche Produkteigenschaften.
FAQ
Metafelder, wenn die Labels strukturiert sind und einheitlich für viele Produkte gelten (Vegan, Bio, Made in Germany). Tags, wenn die Labels unstrukturiert, ad-hoc oder vom bestehenden Badge-System deines Themes genutzt werden. Tags sind einfacher hinzuzufügen, aber später schwerer abzufragen; Metafelder erfordern mehr Einrichtung, sind aber bei großen Katalogen die sauberere Lösung.
Nicht standardmäßig in der Tag-Anzeige des Theme Editors – für Icons ist Code nötig. Entweder bettest du ein SVG-Icon in den Liquid-Code der Produktkarte deines Themes basierend auf dem Metafeld-Wert ein, oder du nutzt ein Tool wie Fudge, um die Section mit Icons zu generieren. Apps wie 'Smart Product Filter and Search' unterstützen ebenfalls Labels mit Icons.
Die meisten Themes zeigen Tags standardmäßig irgendwo an, aber einige blenden sie komplett aus. Prüfe im Theme Editor → Einstellungen der Produkt-Sektion auf einen "Tags anzeigen"-Schalter (Show tags). Gibt es diesen nicht, rendert das Theme die Tags nur auf der Kategorieseite oder eben gar nicht – in dem Fall benötigst du eine Code-Anpassung, um sie auf der Produktseite anzuzeigen.
Maximal drei bis fünf. Mehr als fünf sorgen für visuelles Rauschen und schwächen die Wirkung ab. Wähle die Labels, die das Produkt wirklich abheben oder auf häufige Kundenfragen eingehen – "Vegan, Tierversuchsfrei, Parfümfrei" wirkt viel besser als eine unübersichtliche Reihe von 12 kleinen Icons.
Indirekt. Die Labels selbst verbessern das Ranking nicht direkt, können es aber unterstützen: Strukturierte Metafelder können in das JSON-LD Produktschema (additionalProperty, material) einfließen und dein Produkt so für Rich-Suchergebnisse bei Google sichtbar machen. Das kannst du von Tag-basierten Labels nicht erwarten; bei Metafeld-basierten Labels sieht das schon anders aus.